Negativzinsen fürs Sparbuch dank EZB

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Der legalisierte Diebstahl der EZB mittels der Negativzinsen frisst nun auch das Sparbuch auf.
Karikatur, Cartoon: Negativzinsen fürs Sparbuch dank EZB © Roger Schmidt

Karikatur, Cartoon: Negativzinsen fürs Sparbuch dank EZB

Die ersten Banken kassieren nun Negativzinsen für Spareinlagen. Das heißt, sie nehmen Geld fürs Sparbuch. Die Negativzinsen, so wird es uns vorgegaukelt, dienen dem Wachstum, dem Ankurbeln der Inflation. Da es für das Geld nichts gibt, bringt man es besser gleich unter die Leute. So könnte man es platt formulieren.

Aber was bedeuten Zinsen eigentlich? Zuerst einmal, dass man sein Geld nicht heute ausgibt, sondern für ein morgen zurücklegt. Also das heutige Handeln einer rosigeren Zukunft unterordnet. Den kurzfristigen Genuss unterdrückt um morgen einen dickeren, saftigeren Braten zu verspeisen. Manche verstehen dass so, als wenn man auf Kosten anderer lebt. Das ist die alte, nicht totzukriegende Zinsfeindschaft. Denn allem Sparen, in welcher Form auch immer, ob es die Saat fürs Getreide oder Geld ist, es gibt immer eine Form des Zinses. Wenn man sein Geld verleiht, muss es ja auch jemanden geben, der es sich leiht. Beim Sparbuch ist es erst einmal die Bank, verleiht es gegen Aufschlag. Und der Leihende macht etwas damit. Im Besten Fall investiert er. In ein neues Dach für sein Mietshaus zum Beispiel.

Wird der Zins aber negativ, bleiben Investitionen in die Zukunft aus. Häuser, Maschinen, alles verrottet. Das Kapital wird aufgezehrt. Es vernichtet den Wohlstand.

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