Karikaturen und Cartoons

von Roger Schmidt

Karikaturist Roger Schmidt

Guten Rutsch 2021

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Wünsche ein schönes Neues Jahr und einen Guten Rutsch. Bleibt gesund!
Karikatur, Cartoon: Guten Rutsch 2021 © Roger Schmidt

Karikatur, Cartoon: Guten Rutsch 2021

Vorbei ist Vorbei. Zurückblicken kostet nur Energie. Auf ein Gutes Neues Jahr!

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Kommentare müssen von mir erstmalig freigegeben werden. Danach kann ohne weitere Freigabe direkt kommentiert werden. Meistens schau ich einmal am Tag in meinen Blog. Wenn es mir die Zeit erlaubt oder ich etwas dazu sagen kann, antworte ich auch. Allgemein gilt, sich einfach so verhalten, wie wenn man als Gast bei Freunden eingeladen ist. Man scherzt, lacht und diskutiert.

10 Antworten

  1. Vielleicht noch mal so besser zusammengefasst, also zwischen dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein

    Der schlechte Umgang mit sich selbst

    Der schlechte Umgang mit sich selbst erklärt sich dadurch, daß sich ganz offensichtlich die referenzierende ICH-Substanz im subjektiven Unterbewusstsein, durch die räumliche Bewusstseinsbildung verändern lässt, nämlich im anpassendem Guten sowie im anmaßendem Schlechten.

    So führt der schlechte Ungang mit sich selbst, im organetischen Spannungsfeld zwischen dem raumorientierenden Bewusstsein und dem referenzierenden Unterbewusstsein, zu nachhaltiger Selbstzerstörung. Erkennbar durch sogenannte psychosymptomatische Verhaltensmuster bis hin zum pervertierenden Sadismus in all seinen üblen Erscheinungsformen.

    Beispiele gibt es zuhauf. Im Grunde alle kulturdidaktischen Berufe die, über das Niederleben von natürlichen Hemmschwellen, wie den Ekel aber auch Mitleid und Anmaßung, eine Gefühlsabhärtung bedürfen.

    Wir dürfen guten Gewissens Hemmschwellen aber nur bedacht verstellen, nicht niederleben. Hier greifen die Spielräume der Konsequenzen besonders fühlbar, nämlich so, als wäre was kaputt gegangen.

    So gilt:

    R.u.H.l.A
    Reparatur unmöglich ! Hauptsache läuft Anfangs !

    DDR-Volksmund über den Ruhla Uhrenherstellungsbetrieb 🙂

    Also sei kein Feigling und trau dich… 🙂

    1. Eine Menge Holz was Du da so ins Neue Jahr gibst. Das muss erstmal verdaut werden und auf Holz muss man laaaange kauen. Ich habe mir vor ein paar Jahren eine Domain reserviert, die ich bald mit Leben füllen will. Der Providerwechsel läuft sehr zäh. „Der schlechte Umgang mit sich selbst“, wie Du schreibst, und mit anderen soll da ein zentrales Thema sein. Nur kann ich nicht ohne eine ironische, manchmal auch boshafte Seite. Auch suche ich eine einfache Sprache, eine Bildersprache und auch ein einfaches Verstehen. Was nicht ausschließt, dass manche Dinge recht komplex sind. Und was die Vergangenheit betrifft, warum nicht loslassen, gerade die doofen Dinge. Die zu betrachten ist nicht hilfreich, da, so habe ich es einmal gelesen, jeder Gedanke auch immer eine Emotion ist. Ich kann also nicht emotionslos über etwas nachdenken. Schlechtes gebiert schlechte Gedanken. Und sei es nur ein mulmiges Gefühl. Anders rum ist zwar freudvoller, das Beste meines Erachtens ist aber in der Gegenwart zu leben. Wie schmeckt der Wein, geht noch ein zweites Glas? Auch ein drittes? … ? ok, irgendwann ist’s mit der Aufmerksamkeit hin… ? Natürlich ist Nachdenken wichtig, sonst läuft man ziellos umher. Und jetzt drucke ich alles aus und les es nochmal…?

  2. „Sich jedes Jahr (besser jeden Augenblick) neu erfinden können ?“

    Nö, ich bin authentisch und stehe zu allem was ich denke und handle. Leid gehört natürlich dazu, denn wir müssen auch was aushalten können und wenn es sein muss, dann auch in Demut. Es geht um unsere Wertebildung im referenzierenden Unterbewusstsein, Werte zwischen Liebe, Hass und Ekel, die wir schützen und verteidigen müssen. Andernfalls verlieren wir die Orientierung und machen nur noch das, was andere sagen und fordern. Dafür sind wir nicht als Individuen auf diese Welt gekommen.

    Und Sklaven der Vergangenheit werden wir, wenn wir nicht aus ihr lernen. Dafür können wir nämlich nachdenken.

    „Gute und nützliche Ideen weiterentwickeln bringt Freude und Raum.“

    Und wie referenziert du gute und nützliche Ideen, ich meine, wie erkennst du zwischen guten und schlechten, sowie zwischen nützlichen und schädlichen Ideen, wenn du sie nicht mit der Vergangenheit in Zusammenhang bringst ?

    Du bist schon weise auf die Welt gekommen und reflexierst nur noch aus dem Unterbewusstsein herraus, Oder ? 🙂 Aber warum dann noch hier auf Erden ?

    1. Natürlich bin ich schon weise auf die Welt gekommen, du etwa nicht? Ich scheine es nur vergessen zu haben, denn die Fettnäpfchen vor mir beschweren sich ständig… ? (Ich nenn das mal „Rousseau für einfach Denkende“ wie mich).
      Und diese Authentizität, allein das Wort ist schon so kompliziert, habe es mit Copy & Paste eingefügt, dieser ständige Versuch, Sein und Schein in Einklang zu bringen, erscheint mir sehr energieaufwendig. „Authentisch zu sein, heißt, man selbst zu sein.“ so versteht es meine Nicht-Philosophen-Wenigkeit. Das Ding ist nur, am Selbst mache ich das Übel fest. Denn das Ich ist doch nichts anderes als eine Ansammlung von Geschichten, die mir erst von meine Eltern erzählt und dann später von mir fortgeführt wurden. Natürlich gibt es da manchmal Augenblicke des Denkens, die über das Bauchgefühl hinausgehen. Logik etc. Und obige Geschichten sind auch nicht alle falsch. Über diese nachdenken mitunter sehr hilfreich. Nur kann oder könnte ich auch jeden Augenblick neue Geschichten erfinden, die besser funktionieren. Ok, jetzt kommst Du wieder, und fragst woran ich die festmache. Manchmal an Vorbildern, Menschen die mich mit ihrem Leben beeindruckt und zu denen ich Vertrauen entwickelt habe. Merkel gehört nicht dazu… ? Oder durch Nachdenken. Nützt hier die Vergangenheit? Ja, wenn sie nicht anhaftend wirkt, und wie Du richtig sagst, davon gelernt werden kann. Aber wenn ich‘s dann kapiert habe, kann ich sie doch auch (emotional) loslassen. Loslassen, heisst doch nicht „vergessen“!

    2. Du Glückspilz, schon weise auf die Welt gekommen. Darum bemalst du auch das Leben, weil du es nicht mehr bedenken musst 🙂

      Ich dagegen bin dumm auf die Welt gekommen. Kann man sich eben nicht aussuchen 🙁 Wahr aber schon immer ein Schöngeist und unermüdlich neugierig. Wollte immer alles verstehen und konnte nur schwer aufgeben. Ein Quälgeist der keine Bücher mochte, lieber anderen Löcher in den Bauch fragte. Vorallem aber viel beobachtete und dabei erkennen musste, daß Menschen zumeist gar nicht so sind, wie sie sich geben oder wie ihnen nachgesagt wird. Stelle solchen eine gescheite Frage und es wurde peinlich. So wurde die Natur zu meinem Vorbild. Gute Spielfilme konnten mich lange beschäftigten, eben so lange, bis ich das wesentlichste in den Abhandlungen verstehen konnte.

      So bin ich einer geworden, der für sich selbst zu denken versteht und so eben authentisch ist. Das geht dann gar nicht anders. Übrigens, wer unermüdlich nachdenkt und durch erste Erfolge zunehmend Spaß daran hat, dem fällt das Denken auch zunehmend leichter, egal wie komplex die Denkaufgaben erscheinen. Es ist eben alles nur Übung. Und Übung bildet Fertigkeiten im Unterbewusstsein, so wie beim aufrechten Gang und alle weiteren Geschicklichkeiten in Folge.

      Nun ein Philosoph ist ein fragender, der unermüdlich nach Antworten sucht, nach denen er sich nachhaltig ausrichten kann. Das ist eigentlich schon alles. So ist eigentlich jeder Mensch philosophisch, mehr oder weniger. Manche fühlen sich sogar dazu, standesgemäß erscheinend, berufen 🙂

      Es ist schon grausam, mit was alles so Geld „verdient“ wird.

      So nochmal zur Vergangenheit, die du lieber los lässt, also über die du nicht gern nachdenken möchtest, weil sie dich zu sehr emotional beschwert oder belastet 🙂

      Es gibt eigentlich nichts erhebenderes, als wenn sich die Belastungen der Vergangenheit im Verstand auflösen. Es ist wirklich die Dummheit, die uns plagt und die Dämlichkeit, die uns zerstört.

      Die Dämlichkeit ist nichts weiter als regide Dummheit, aber dann eben schon psychosymptomatisch 🙂 So gilt in der Dummheit immer, die Dämlichkeit zu vermeiden. Dann ist man eigentlich immer auf dem richtigen Weg.

      Im kulturellen Wucher der Schuld ist das allerdings nicht mehr möglich. Da wird man unvermeidlich dämlich, weil hier oft und zunächst heimlich konspirierend, das Richtige zu falsch und das Falsche zu richtig erklärt wird. Es muss eben getan werden, was getan werden muss, ohne wenn und aber, auch wenn dabei Marmor, Stein und Eisen bricht.

      So ist das verhängnisvolle einer bestärkenden Seilschaften, wenn nur einer durch Unfertigkeiten versagt, er die anderen mit in die Tiefe zu reißen droht. Und schon allein das zu bedenken, kann eine ICH-Substanz, also das referenzierende Unterbewusstsein in seinen Grundlagen zerstören.

      Darum währt Ehrlichkeit doch am längsten.

      Achso, was ich dir noch sagen wollte. Verwechsle nicht Bewusstsein mit Unterbewusstsein. Geschichten sind Bewusstsein und Emotionen sind Unterbewusstsein 🙂 Ok ?

  3. Je präziser und darin umfassender wir uns erinnern können, um so besser können wir Zukunft gestalten !!! Nämlich mit Verstand !!!

    1. Unser Planet ist mit der Titanic-Erfahrung vergleichbar !
      EINER, dem alle vertrauen, verbockt es mit Leichtsinn und dann schreit es aus heiterem Himmel existenziell:

      Rette sich wer noch kann !!!

  4. „Vorbei ist Vorbei. Zurückblicken kostet nur Energie. Auf ein Gutes Neues Jahr !“

    Meinst du das wirklich so ? 🙁

    Wir lernen erst aus den Konsequenzen der Vergangenheit. Sinnvoller kann man Energie also gar nicht einsetzen, als für den Rückblick !?

    „Man scherzt, lacht und diskutiert.“

    Genau, aber immer innerhalb der Spielräume von Konsequenzen ! Dafür sind sie da, nämlich für den Raum der Unterscheidbarkeit. Nur so können wir etwas korrigieren, also besser machen. Und auch das braucht Platz 🙂

    So nutze den Spielraum der Konsequenzen, bevor es tatsächlich kein Zurück mehr gibt und der Wucher der Schuld dein Leben bestimmt !

    Danke und auch dir ein gutes neues Jahr

    1. Ist es nicht schön, dass wir uns jedes Jahr (besser jeden Augenblick) neu erfinden können? Was nicht heisst, dass die Ursachen von gestern nicht noch nachwirken könnten. Wer gerade ein blaues Auge verteilt hat und Besserung gelobt habt, muss trotzdem mit der Färbung der eigenen Linse rechnen… Autsch.
      Insofern verstehe ich ein „Vorbei ist Vorbei…“ als ein Loslassen. Der von Dir angesprochene Spielraum der Konsequenzen existiert natürlich, nur sollten wir uns nie zu Sklaven unserer Vergangenheit machen. Klammernde Energie, also Emotionales reinstecken, bringt nur neues Leid. Gute und nützliche Ideen weiterentwickeln bringt Freude und Raum. Wünsche Dir viel Freude im Neuen Jahr!

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