Karikaturen und Cartoons

von Roger Schmidt

Karikaturist Roger Schmidt

Alternativloser Lockdown

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Mit dem Lockdown in eine alternativlose Zukunft.
Karikatur, Cartoon: Alternativloser Lockdown © Roger Schmidt

Karikatur, Cartoon: Alternativloser Lockdown

Lockdown üben, heißt von den Philippinen lernen. Die sind nämlich seit acht Monaten im Lockdown. Und konnten ihr Arbeitslosenheer um erfolgreiche 27 Millionen erweitern. Selbstverständlich trifft es nur die einkommensschwachen Schichten. Wo kämen wir denn sonst hin? Loser eben. Liegt nicht im Lockdown viel Gutes? Alleine das morgendliche Kribbeln, die Zeitung aufzuschlagen und die steigenden PCR-Test-Zahlen sabbernd zu verschlingen. Oder Coronaleugner, die kostenlos auf einer Demo gewaschen werden, während BLM-Demonstranten muffelnd nach Hause stinken müssen. Kultur- und Eventschaffende können sich neuen Herausforderungen öffnen und lernen anständige Berufe, Gaststätten erfreuen sich ohne Leistung eines garantierten Umsatzes ohne Personalkosten, Arbeitnehmer optimieren im Homeoffice ihre Worklife-Balance, zahllose zu den Kanaren paddelnde junge Männer aus dem alternativlosen Maghreb erkennen endlich, dass Europa leichterhand erobert werden kann, die sozialpolitischen Kirchen sparen Heizkosten, da mangels Spiritualität und Coronaangst sowieso keiner mehr kommt. Ein verschlanktes Grundgesetz, das mit weniger Grundrechten auskommt, die den meisten sowieso nichts bedeuten. Und am Ende steht alternativlos die Impfung. Da die wohl kommt und in ein, zwei Jahren den alternierenden Lockdown beenden könnte, legt sich Drosten schon mal mächtig ins Zeug und warnt vor MERS. Und sollte das nicht klappen, hätten wir ja noch unsere gute alte Grippe. Nach dem Lockdown  ist eben immer vor dem Lockdown. Alternativlos.

Nur der Einzelhandel scheint nicht so auf der Gewinnerseite zu stehen. Das hat jetzt auch unser Bundeswirtschaftsminister Altmaier erkannt. Drum fordert er vom Bürger die patriotische Pflicht ein, in diesen harten Zeiten den Einzelhandel zu unterstützen. Nur wollen die  zum Konsumenten degradierten Bürger nicht so richtig los. Coronaangst. Und bei geschlossenem Weihnachtsmarkt sich mit Glühwein etwas Mut antrinken, um im verseuchten Einzelhandel zu shoppen, fällt aus. Da bleibt man doch lieber zuhause und erledigt alles online. Ich sag nur Blackfriday…

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