Karikaturen und Cartoons

von Roger Schmidt

Karikaturist Roger Schmidt

Wenn Verschwörungstheorie Realität wird

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Die Halbwertszeit einer Verschwörungstheorie wird immer kürzer.
Karikatur, Cartoon: Wenn Verschwörungstheorie Realität wird © Roger Schmidt

Karikatur, Cartoon: Wenn Verschwörungstheorie Realität wird

Die Halbwertszeit einer Verschwörungstheorie wird immer kürzer und zerfällt zur Realität.

Lese gerade, ab 1. Februar 2022 verfallen die Impfzertifikate für Nicht-Geboosterte schneller. Hieß das nicht mal, ach… egal…. also nur noch neun Monate Gültigkeit. Zwar wissen wir, dass schon nach zwei Monaten kaum noch eine Wirkung da ist, aber noch scheut man sich, den Leuten die Suppe sechsmal im Jahr rein zu drücken. Noch…

Der Erfolg der Impfung läßt sich auch daran erkennen, dass Geimpfte schneller Omikron bekommen. Das hilft der Herdenimmunität und sorgt für eine natürliche Abwehr. Nur darf niemand dieser vertrauen, den wahre Gläubigkeit liegt nur in der heiligen Suppe. Immunsystem ist scheiße!

Oder das Spritzen von Chips unter die Haut. Ok, es ist freiwillig. Noch…

Über die verfälschten Statistiken zur Krankenhausbelegung weiss jeder Bescheid. Es sind, so berichtet sogar die Mainstreamjournaille, genügend Betten frei. Freie Betten gehen aber gar nicht. Die sind schlicht über. Inklusive zugehörigen Personal. Also, demnächst gibt’s wieder einen Kliniknotstand. Der natürlich nur durch weiteres Boostern vermieden werden kann…

Aber das sind ja alles nur Verschwörungstheorien…

 

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9 Antworten

  1. „Wir wollen etwas mehr Demokratie wagen“

    Auch das ist ein Ausdruck Willy Brandt’s, nämlich in seiner Antritsrede als deutscher Bundeskanzler 1969.

    Ich weiß nicht, was sich diese ICH-Substanz auf Erden als Herbert Ernst Karl Frahm alias Willy Brandt in den Wirren ihres Lebens verdient hat. Bin mir aber sicher, dass sie bekommen hat, was sie sich verdient hat.

    1. Demokratie muss für Politiker etablierter Parteien unerhört gefährlich sein. So gefährlich, dass Spazierengehen eine „stille Meinungsäußerung“ und damit verboten gehört. Das manche von den Typen geil darauf waren , selbst in die Familien hinein zu regieren, erweist sich leider als viel zu wahr. Kaum einer, der sich noch ein Stück Selberdenken bewahrt hat, kennt nicht die Spaltung, die durch hetzende Mainstreammedien samt zugehöriger Politiker immer weiter vertieft wird. Mehr Demokratie zu wagen würde bedeuten, den Leuten auch Selbstbestimmung zurück zu geben…

    2. Das folgerichtige Für-Sich-Selbst-Denken will von Kindesbeinen an geübt sein. Wir lernen es im Spiel mit den Konsequenzen.

      Wer das verpasst hat, dem ist nicht mehr zu helfen.
      Was klein Hänschen nicht lernt, lernt der Hans nimmer mehr.

      So war bei Dummheiten erwünscht zu werden, eigentlich Glücksache 🙂
      Ich selbst hatte bei Dummheiten leider nicht ganz soviel Glück und musste deshalb später viel über mich selbst nachdenken. Das Mitleid trieb mich dazu.

      Heute denke ich, daß Mitleid was mit Intelligenz zu tun hat…, ehrlich 🙂

  2. Man könnte auch sagen; All jene, die sich aus unerträglicher Angst vor dem Tod, vom Leben abwenden, indem sie im guten Glauben ihre Subjektivität, also ihre Körper fremden hergeben.

    Da führt die Selbsterhaltung nur noch ein Schattendasein. Denn wir fristen zunehmend in einer Instanzhaltung.

    Und all jene, die da noch unablässig für sich selbst denken wollen, können da für die Verantwortlichkeiten verständlicherweise schonmal zum ernsthaften Ärgernis werden, im Wahn der eigenen Hirngespinste.

  3. Tja, so ist das mit den Lügen, sie nutzen sich ab und verlieren ihre Wirkung, zumindest was die Glaubwürdigkeit angeht. Die Konsequenzen dagegen stauen sich unablässig auf und wenn so genügend Energie aufgestaut ist, bricht folgerichtig die blinde Gewalt aus der Unerträglichkeit heraus , quasi die Wut in der Orientierungslosigeit.

    Hier in Magdeburg gab es gestern eine Bombendrohung im Landtag. Man hatte noch in den späten Abendstunden den Eindruck, dass alle Magdeburger Polizisten sind. Der Landtags-Präsident hingegen konnte reflexartig und geradezu vorwurfsvoll einen Zusammenhang mit den Demos der Impfgegner erkennen.

    Wie schon gesagt, der kulturelle Wucher der Schuld zwingt subjektiv zunehmend, zu eingeschrenktem und widersinnigem Denken und Handeln.

    So ist das Vertrauen eines jeden Menschen kostbar, darum setzt man es auch nicht leichtfertig auf’s Spiel. Denn die Folgen sind immer unbeherrschbar.

    Die Wissenskeule einer Wissensgesellschaft, ein Jeder spürt sie, aber nicht jeder erkennt sie, weil sie uns den Verstand erschlägt. In der Folge erschlägt sie uns nun das Immunsystem, weil inzwischen zuviele ohne den Mindestverstand rumlaufen.

    1. Die hohen Herren:innen leben in einer Blase und merken gar nicht, dass ein großer Teil der Bevölkerung, es sollen über dreißig Prozent sein, nicht mehr ihren Verstandestribut zahlen wollen. Wird jetzt eine Verstandsabgabe in den Bundestag als Gesetzesvorlage eingebracht?

    2. Den Verstand kann man nicht einfach abgeben 🙂
      Der Verstand ist ein gegebener Teil der ICH-Substanz im Unterbewusstsein. Da kommt keiner ran, außer jeder selbst, um diesen folgerichtig zu erweitern oder eben fahrlässig vorsätzlich oder gar vorsätzlich fahrlässig zu verklären. Das ist im Grunde ein lebenslanger Prozess im Spielraum der Konsequenzen.

      Im Spielraum der Konsequenzen bleibt der Verstand immer korrigierbar. Darüber hinaus, also im Wucher der Schuld gibt es kein zurück. Man lebt nun mit der Bürde zunehmender Konsequenzabwehr, wo grundsätzlich alles getan wird, was eben getan werden muss, egal ob erkennbar richtig oder falsch. Ein diesbezüglich kulturgesellschaftlicher Indikator ist zweifelsfrei der Umfang allgemeiner Geheimhaltung insbesondere spezieller Geheimhaltungsinstanzen und die Gewaltanwendung. Das ist wohl die Blase, von der du schreibst.

      Damit diese Blase nicht platzt, braucht es permanent auf die zumeist beklagenswerte Bequemlichkeit der Bevölkerung abzielende Bildung und Medienaktivität, um unseren gegebenen Verstand überfordernd in Widersprüchlichkeiten geradezu zu ertränken. Ein solches und überhaupt jedes Macht-Streben kann in der wirkenden Logik aller Konsequenzen nur im Wucher der Schuld be- und entstehen.

      Schuld ist die Widersprüchlichkeit der Konsequenz.

      Bleibt das für lange Zeit unerkannt, pervertiert der Schuldwucher und berstet folglich voller Ekel in die Öffentlichkeit, so wie wir es dieser Tage zunehmend erleben müssen.

    3. Und der Ekel als letzte Hemmschwelle ist alles, was wir dem entgegen zu setzten haben. Leben wir diese Hemmschwelle nieder, also gewöhnen uns daran, dann sind wir sprichwörtlich im Arsch.

    4. Willy Brandt in seiner Eigenschaft als Spitzenpolitiker brachte es schon 1974, während seiner Rücktrittsentscheidung vom Amt des Bundeskanzlers, so zum Ausdruck:

      „Ich habe das Gefühl, dass ich selbst in meiner Biographie gar nicht mehr vorkomme.“

      Politik und Menschlichkeit gehen im Verstand offenbar gar nicht zusammen. Was regiert uns also tatsächlich im Raum der Konsequenzen ?

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