Berufsberater beim Arbeitsamt

Karikatur, Cartoon: Berufsberater beim Arbeitsamt, © Roger Schmidt

Wie wird ein guter Berufsberater, tätig beim Arbeitsamt, definiert? Was sind seine Merkmale? Die hier aufgeführte Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Folgende Voraussetzungen könnten für einen qualifizieren Berufsberater interessant sein: ein kritischer und analytischer Geist, Offenheit für einen unkonventionellen Berufswunsch, positive Weltanschauung („Alles ist möglich“), Kenntnisse über Arbeitsmarkt und angewandte Methoden.

Im folgenden wollen wir uns hier mit den Qualitätsmerkmalen des Berufsberaters an sich, wie wir ihn gewöhnlich im Arbeitsamt antreffen, auseinandersetzen. Aber bitte beachten: Qualität kommt von Qual und ansonsten ist Qualität das, was man vorher festgelegt hat, insofern ist auch wenig eine Qualität. Zuerst wäre aber zu klären, ob überhaupt ein Anspruch auf Beratung durch das Arbeitsamt besteht. Die Frage ist eindeutig zu bejahen, das Sozialgesetzbuch hat dies im Paragraph 30 SGB III geregelt. Eine Berufsberatung darf danach durchgeführt werden.

Man hole sich einen Termin beim Berufsberater seiner Wahl. Da dieser wohl eher nicht in den nächsten 52 Wochen kommen wird, bleibt noch etwas Zeit, sich über den optimalen, mit großem Potenzial zur Selbstverwirklichung real existierenden Beruf auseinanderzusetzen.