Karikaturen und Cartoons

von Roger Schmidt

Karikaturist Roger Schmidt

Vorsorgeuntersuchung

Share on email
Share on print
Die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung soll für alle gesetzlich vorgeschrieben werden...
Karikatur, Cartoon: Vorsorgeuntersuchung, © Roger Schmidt

Karikatur, Cartoon: Vorsorgeuntersuchung

Eine für alle regelmäßige Vorsorgeuntersuchung, soll noch in diesem Jahr gesetzlich festgeschrieben werden. Dafür hat sich der Ausschuss für Vorsorgeuntersuchung des Gesundheitsministeriums ausgesprochen. Aus seiner Begründung für diese Empfehlung: „Deutschland braucht Zahlen für ein berechenbares System um die Höhe der Rente, die Bezugsdauer, sowie das Renteneintrittsalter zukunftsweisend zu beschließen.“
Die Vorsorgeuntersuchung soll gepaart mit einem vom Arzt auszufüllenden Fragebogen einen Richtwert ergeben, welche Kosten der Bürger dem Staat in der Zukunft aufbürdet. Zulässige Fragen sind unter anderem, an welchen schweren Erkrankungen der Bürger leidet, sowie eine Prognose des Arztes für die sich daraus resultierende Lebenserwartung. Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung werden bei einer Lebenserwartung unter 60 Jahren, mittels einer positiven Anpassung zu Gunsten der Rentenkasse erfahren. Der Bürger benötigt in diesem Fall eben keine Rücklagen fürs Alter. Prognostiziert der Arzt während der Vorsorgeuntersuchung eine Lebenserwartung über 70 Jahre, dann erfolgt die Anpassung aufgrund der steigender Kosten aus der längeren Bezugsdauer, die genaue Höhe der Anpassung errechnet sich aus der Überschreitung der maximalen Lebensdauer, die einen vollen Bezug sichert.
Die Zugangsvoraussetzungen für Schulen, Universitäten und Kindergärten sind positive Prognosen der Lebenserwartung, da der gesellschaftliche Status unmittelbar durch zur Verfügung stehende Barmittel beeinflusst wird. Die öffentlichen Gelder sollen denen zu Gute kommen, die auch einen zukünftigen Nutzen für die Gesellschaft darstellen.
Bei der Beantragung für Hartz IV wird eine gesonderte Vorsorgeuntersuchung des Amtsarztes durchgeführt, ohne diese hat der Antragsteller keinerlei Anspruch auf Bezüge aus öffentlicher Hand. Der Amtsarzt stellt gesondert fest, welchen Einfluss die sinkenden Lebensunterhaltskosten auf die Lebenserwartungsprognose der Vorsorgeuntersuchung hat. Des Weiteren werden prozentuale Abschläge an den Bezügen errechnet, die sich auf gesundheitliche Bedenken hinsichtlich bestimmter Arbeiten ergeben. Der Antragsteller ist dann nur bedingt vermittelbar und kann nicht denselben Anspruch gegenüber dem Staat haben, wie ein voll vermittelbarer Antragsteller. Dies würde gegen das Gleichheitsprinzip verstoßen.
Die Kosten der Vorsorgeuntersuchung sind vom Untersuchten zu tragen, bei Verweigerung der Nutzung dieses Angebotes können rechtliche Schritte eingeleitet werden. Als letztes Mittel ist die Zwangsvorführung durch die GSG 9 vorgesehen. Die Kosten der Vorsorgeuntersuchung lassen sich bei einem jährlichen Einkommen von mindestens 500.000 € als Sonderausgaben steuerlich geltend machen.

Share on telegram
Telegram
Share on facebook
Facebook
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on pinterest
Pinterest
Share on tumblr
Tumblr
Share on twitter
Twitter

Nichts verpassen! Die letzten Cartoons!

Kommentare müssen von mir erstmalig freigegeben werden. Danach kann ohne weitere Freigabe direkt kommentiert werden. Meistens schau ich einmal am Tag in meinen Blog. Wenn es mir die Zeit erlaubt oder ich etwas dazu sagen kann, antworte ich auch. Allgemein gilt, sich einfach so verhalten, wie wenn man als Gast bei Freunden eingeladen ist. Man scherzt, lacht und diskutiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Frisch angefaulter Punk
Frisch Angefaultes

Meine Cartoons unterstützen!

Cartoons sind Small Business. Und mein Geier ist immer ungrig. Helfen Sie mit, seine Art zu erhalten. Ob 1€, 5€, 10€,…, jeder Euro wird verspeist!

[wp_express_checkout product_id="9417"]

Newsletter

Im Zeitalter zunehmender Humorlosigkeit und Zensur in den sozialen Medien kann man sich schnell aus den Augen verlieren. Bleiben Sie in Verbindung. Abonnieren Sie meinen Newsletter!

In meinem Newsletter informiere ich ausschließlich über News auf meiner Internetseite. Ich verwende dazu den Dienst MailerLite. Sie können sich jederzeit aus der Liste wieder austragen.

Karikatur, Cartoon: Newsletter gegen Zensur © Roger Schmidt