Kurz serviert das Menü Kickl

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Nun ist's angedeckt. Bundeskanzler Kurz serviert Innenminister Kickl.
Karikatur, Cartoon: Kurz serviert das Menü Kickl, © Roger Schmidt

Karikatur, Cartoon: Kurz serviert das Menü Kickl

Und wem? Zum einen seinem Bundespräsidenten Van der Bellen. Wenn der nämlich seinen Bundeskanzler nicht mehr mag, kann er ihn entlassen. Das ist in der österreichischen Verfassung etwas anders als bei uns. Kein Kanzler des Parlaments, sondern des Bundespräsidenten. Und nicht mehr mögen täte Van der Bellen Sebastian Kurz, wenn dieser den Innenminister Kickl nicht entlassen würde. Immerhin hat Deutschland den österreichischen Bundeskanzler wissen lassen, dass eine Regierung mit der FPÖ gar nicht geht. Die Anweisung kam direkt von Andrea Nahles, „ein Rücktritt Straches reiche nicht aus.“, zitiert der Spiegel.

Dem kann sich Van der Bellen, obwohl einer Baerbock näher als einer Nahles, natürlich nicht entziehen. Immerhin kommt die Direktive direkt aus Deutscher Regierung und ein kleines Land wie Österreich hat nun auch schon mal auf seinen Großen Bruder zu hören.

Zum anderen gilt es, die Hintergründe des Ibiza-Videos aufzuklären. Wer hat wieviel Kokos geraucht und wurde nach dem Alkoholrausch noch Auto gefahren? Und warum wurden sechs Stunden Videomaterial verschwendet, wo doch sechs Minuten alles sagen? Gibt es neben dem Soft-Porno eventuell noch eine Hardcore-Version? Da könnte man bei der Aufklärung eine gewisse Befangenheit Kickls befürchten, war er doch zu fraglicher Zeit Generalsekretär der FPÖ. Vielleicht hätte Kickl seine berittene Polizei zur Spurensuche geschickt..

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